Ulrike Barchet ist 1966 in Tübingen geboren und dort aufgewachsen. Sie lernt Klavier und Geige spielen. Nach dem Abitur Geigenbauausbildung 1986-89 in Mittenwald. Es folgen vier Gesellenjahre in Lissabon/Portugal, Ludwigsburg und Düsseldorf. Parallel dazu intensive Beschäftigung mit Musik, Tanz, Theater, Improvisation in Workshops und freien Gruppen und Ensembles (impuls-Theater Düsseldorf, Mimeschool Amsterdam/NL).
Schauspielausbildung in Ulm und Hamburg. ZBF-Prüfung in Hamburg 1997.
Seit etwa 2003 zunehmendes Interesse auch an konzeptioneller und Regie-Mitarbeit im Bereich Ton/Klang/Objekt/Installation.
2009 wurde die Theatrale Audioinstallation „Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft“ von Felicia Zeller durch den Bezirkskulturfonds Berlin Lichtenberg gefördert (zs. mit Regina Gyr).
Als Schauspielerin und Theatermusikerin in Deutschland, Frankreich und der Schweiz tätig Théâtre National Populaire Villeurbanne/F, studio-théâtre de Vitry/F, Théâtre de la Colline Paris, Théâtre Vidy Lausanne/CH (mit Roger Planchon, Frédéric Fisbach, Jean-Christophe Hembert). In D Gastengagements u.a. am Thalia-TH. Hamburg, Hans-Otto-Th. Potsdam, Theaterhaus Jena (mit Jürgen Flimm, Karl-Heinz Risse, Markus Joss).
2001 Künstlerresidenz in Les subsistances, Lyon/F, 1999 Stipendiatin des dt.-frz. Kulturrats Saarbrücken.
Live-Auftritte u.a. mit der Band Schöneweile (George Kranz). Auftritte mit eig. Trio (Musik + Texte).
2002-04 Aufbaustudium Elementare Musikpädagogik an der Musikhochschule Hanns-Eisler Berlin.
Ulrike Barchet lebt als Freischaffende in Berlin. Sie unterrichtet auch an der Schostakowitsch-Musikschule Lichtenberg als Honorarkraft.